Der Gründungsgedanke

Neben vielen anderen Notfellchen, haben drei Hunde in der Vergangenheit ganz besonders dafür gesorgt, das wir uns entschlossen haben, einen Tierschutzverein - eine Hundehilfe - zu Gründen.

Hunde-Omi Kessi war vor einigen Jahren sehr abgemagert und krank aus ihrem Zuhause entlaufen; lief vor einen Bus und hatte großes Glück, das die Busfahrerin rechtzeitig bremsen und die Maus zum Tierarzt bringen konnte. Dort übernahm unser Gründungsmitglied Silvia Brewe (damals Pflegestelle für div. Vereine), die Hündin. Eine erste notwendige Untersuchung und Behandlung wurde durchgeführt. Die Hündin hatte nicht nur starkes Untergewicht, sondern auch Gesäugeleisten-Tumore, schlechte Nierenwerte und einige Entzündungen.         

Der Eigentümer dieser Hündin konnte schnell ausfindig gemacht werden, fühlte sich aber der Aufgabe und auch der finanziellen Belastung nicht gewachsen und überliess den Hund Frau Brewe.  Auf der Suche nach einem Übernahmeverein hagelte es lauter Absagen, ein 16 Jahre alter Hund hat keine Vermittlungschancen mehr und ohnehin schon krank, verursacht er nur Kosten.... So blieb die Maus privat bei S. Brewe und durch Unterstützung von Freunden konnten die Kosten gestemmt werden.  Hunde Omi Kessi erholte sich in den ersten 4 - 6 Wochen und hatte noch 13 tolle Wochen, bevor sie die Augen für immer schloss.

Nun sollte man meinen, das es ja maximal nur alten oder kranken Hunden so ergeht, aber weit gefehlt.... denn wenn ein Anruf kommt, das man den 1 jährigen Australian Shepherd entweder abholen soll, oder man müsse auf den Rat des Tierheims hören und den Hund einschläfern lassen, dann ist man ersteinmal geschockt.  Der Aussie habe sein Herrchen gebissen; ist daraufhin innerhalb der Verwandtschaft umgezogen und dort hatte man Angst vor ihm...sperrte ihn zeitweise zum Wäschetrockner in den viel zu engen Abstellraum und wunderte sich dann, das der Hund sich bedroht fühlt, wenn man dort rein kam....

So landete auch dieser Hund bei unserem Gründungsmitglied und nachdem der Auslöser der Schnapp- und Beißattacken erkannt und verbannt war - es war das Halsband bzw. schlechte Erfahrung mit diesem - war er lieb und friedlich, bot immer wieder an, für seine Menschen arbeiten zu wollen und hat nach einigen Wochen ein tolles Zuhause gefunden.

Warum aber die von uns angefragten Vereine alle abgelehnt hatten, war uns ein Rätsel.  Die Privat-Anfragen zur Abgabe von Hunden häuften sich allmählich, aber privat war das alles weder finanziell noch rechtlich zu stemmen....so entstand der Gedanke, vielleicht doch einen Tierschutzverein zu Gründen, um genau diesen Hunden zu helfen, welche von Anderen schon abgelehnt wurden. ...aber noch sollte es nicht so weit sein.... Fortsetzung folgt....

 

 

Warum NiNo?!

Weil unsere aktiven Teammitglieder aus Niedersachsen (Osnabrücker Land) und Nordrhein-Westfalen (Münsterland) stammen. Wir sind Tierschützer, die sich bei verschiedenen Aktionen und Einsätzen kennen und schätzen gelernt haben. Jeder von uns bringt fundierte Erfahrungen und Kenntnisse aus unterschiedlichen Bereichen mit. Aber Alle mit Herz, Verstand und Charakter!

Unsere Möglichkeiten und unser Herzblut liegt vor allem darin, Hunden im Inland zu helfen.

Hunden, welche aus den unterschiedlichsten Gründen auf der Suche nach einem neuen Zuhause sind, zu helfen! Wir vermitteln nach Vorkontrolle in verantwortungsbewusste Endstellen. Notfelle werden in kompetente - den Anforderungen des Hundes entsprechende - Pflegestellen untergebracht, Fundhunde in unserem Quarantänebereich. Wir sind ein eingetragener Verein und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.

So sind auch wir - für unsere Notfellchen - auf die Unterstützung von euch Tierfreunden dringend angewiesen.

Mit einer kleinen Hilfe von jedem einzelnen von Euch, können WIR viel erreichen!